Mal wieder eine Planänderung

In Mtwara schauten wir uns die Projekte an und waren in einem Gästehaus einer Pfarrei untergebracht. Direkt am Strand und sehr ruhig. Von hier aus sollte es eigentlich weiter südlich durch Mosambik bis zum Krüger Nationalpark in Südafrika gehen. Leider mussten wir erfahren, dass die Straßen in Mosambik dermaßen schlecht sind, dass man während der Regenzeit mit einem Jeep mehr als doppelt so lange braucht wie in der Trockenzeit. Ein Mitarbeiter des Deutschen Entwicklungsdienstes DED (die hier unten sehr gut vertreten sind, in dem gleichen Haus schlafen wie wir und spannende Geschichten über Entwicklungszusammenarbeit zu erzählen haben) sprach über zwei Kollegen, die für eine Strecke die normalerweise in 2 Tagen zu bewältigen ist, eine Woche gebraucht wurde – mit einem Jeep, nicht mit einem öffentlichen Bus. Wir stecken also hier in Mtwara sozusagen fest.
Nach einer langen Informationssuche beschlossen wir also hier am Strand einige Tage länger zu bleiben und diese Zeit zu nutzen um unsere Magenprobleme endlich in den Griff zu bekommen. Wir verbrachten ganze 7 Tage mit Heilfasten. Eine interessante und lohnenswerte Erfahrung. Was unser Weiterreise betrifft, überlegten wir eventuell zu fliegen. Da Flüge innerhalb Afrikas etwa genauso teuer sind wie Flüge von Europa nach Afrika – also sehr teuer – mussten wir uns einen neuen Plan überlegen. Am Ende war die beste Option über die schlechteste Straße Tansanias wieder zurück nach Dar Es Salam zu fahren, von dort wieder zurück nach Sambia und dann durch Zimbabwe nach Südafrika zu gelangen. Aufbruch ist für Dienstag, 26.01.2010 geplant.

Eine Antwort zu „Mal wieder eine Planänderung“

  1. Gerhard sagt:

    Hallo liebe Weltenbummler,

    ich habe eure Reiseroute auf der Landkarte verfolgt und mit dem Zentimetermaß die überwältigenden Entfernungen nachvollzogen.

    Ihr habt schon recht, wenn ihr wegen der extrem schlechten Wetterlage und der riskanten Landverbindung Mosambik meidet und euer Ziel in Südafrika über Sambia und Zimbabwe anvisiert.

    Ich wünsche euch eine erlebnisreiche, sichere und möglichst nicht so strapaziöse Reise zum Krüger Nationalpark in Südafrika und dass sich eure Erwartungen dort voll und ganz erfüllen werden.

    Zu Hause ist alles in Ordnung.

    Viele herzliche Grüße aus der Heimat

    Gerhard

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